Unterwegs in den British Virgin Islands

Eine Master Yachting Törnempfehlung von unserem Crewmitglied Max. Er war eine Woche unterwegs in einem Traumziel in der Karibik, das sich von Hurrikan „Irma“ wieder erholt und längst wieder seinen ursprünglichen Charme ausstrahlt. Hier unsere Tipps basierend auf dem was unsere Master Yachting Crew im Februar 2018 auf den British Virgin Islands  erlebt hat.

Segelschiff in der White Bay
The White Bay

Tag 1

Der Start: Tortola/RoadTown – Pelican Island –  Norman Island

Los geht es  in Road Town. Nach der Übernahme des Moorings 433 PC PowerKat machen wir uns auf den Weg. Erstes Ziel:  Pelican Island. Ein fantastischer Schnorchelspot, an dem sich herrlich die Unterwasserwelt entdecken lässt. Absolut sehenswert.

Nächster Halt: Norman Island. Hier in der Pirate´s Bight war einst das legendäre Partyschiff Willy T beheimatet. Irma hat es zerstört am Strand zurückgelassen, aber noch in diesem Jahr soll Ersatz kommen, eventuell aber auf Peter Island. Unter Wasser gibt es einige Höhlen die einen schnorchelnden Besuch auf jeden Fall lohnen, die Treasure Point Caves. In der Bucht gibt es einen Club mit Restaurant der sich im Aufbau befindet, das Bojenfeld davor ist noch nicht ganz wiederhergestellt.

Übernachtet wird in der Bucht The Bight.

Steg in der Bucht "The Bight" auf den British Virgin Islands
The Bight
Tag 2 Norman Island -Peter Island – Cooper Island

Ziel für den zweiten Tag ist Cooper Island. Zuvor geht es jedoch nach Peter Island. Dort warten unter anderem die Great Bay, die Little Bay und die Deadman’s Bay (so benannt weil angeblich ertrunkene Piraten vor langer Zeit dort an den Strand gespült wurden).

Das Highlight ist aber Salt Island: einst ein wichtiger Ort zur Salzgewinnung, ist der Hotspot heutzutage das Wrack der RMS Rhone, ein britisches Postschiff das 1867 während eines Hurrikans sank. Es gilt als eines der beliebtesten und besten Tauchreviere in der Karibik.

Cooper Island ist das letzte Ziel dieses Tages: eine wunderschöne kleine Insel mit dem Cooper Island Beach Club. Ankerplatz der Wahl für die Nacht ist die Manchioneel Bay.

Tag 3 Cooper Island – Virgin Gorda /The Baths/Spanish Town

Beeindruckendes Naturschauspiel: die Virgin Gorda Baths. Eingerahmt von Granitfelsen entsteht hier eine Landschaft die ihresgleichen sucht. Ein toller Strand mit Höhlen und Grotten, der die Schönheit die die Natur gelegentlich hervorbringt grandios abbildet. Prädikat: ein Muss! Sehr schön sind der Gorda Sound sowie die Leverick Bay. Oder der Gorda. Auch sehenswert: Spanish Town, wo man am besten gleich bunkert. Der legendäre Bitter End Yacht Club hat leider fürchterlich unter Irma gelitten. Wen es in einen Hafen zieht, dem sei als Tipp die Oil Nut Bay Marina ans Herz gelegt. Alternativer Liegeplatz: das Bojenfeld für 30 $ die Nacht. Oder das nahegelegen Eustatia Islands, wo wir die Nacht verbringen.

The Baths auf Virgin Gorda
The Baths
The Baths auf Virgin Gorda, British Virgin Islands
The Baths aus der Vogelperspektive
Tag 4 Virgin Gorda – Anegada

Auch wenn man die Insel erst einmal lange nicht sieht weil sie so flach ist: Anegada ist eine wirklich traumhafte Insel – und als eine der wenigen Inseln der BVIs ungeschoren aus dem Hurrikan hervor gegangen. Abgesehen von der natürlichen Schönheit der Insel auf jeden Fall ein Pflichttermin: der Lobster im Potters by the Sea!

Strand auf Anegada
Cow Wreck Beach, Anegada
Tag 5 Anegada – Beef Island

Anegada Tag 2: Cow Wreck Beach  – und wer es etwas gediegener mag, der gönnt sich den Anegada Beach Club. Auch gerne besucht und bekannt: das Big Bamboo. Wer die Insel stilecht erkunden will, der mietet sich einen Roller – und bestaunt auf jeden Fall die Flamingos, die in den ehemaligen Verdunstungsbassins zur Salzgewinnung wiederangesiedelt wurden. Zwischenstopp und Ankern später zwischen Eustatia und Beef Island.

Tag 6 Beef Island – Jost van Dyke

Jost van Dyke: benannt nach einem niederländischen Piraten, Heimat der legendären Soggy Dollar Bar – und des berühmten Painkillers. Hier kann man am Strand ein oder zwei der berühmten Drinks genießen in der White Bay. Oder Schnorcheln und am Strand von Sandy Cay relaxen. Auch hier hat sich Mutter Natur übrigens etwas spektakuläres einfallen lassen: den Bubbly Pool, ein natürlicher Whirlpool sozusagen.

Soggy Dollar Bar auf Jost van Dyke
Die legendäre Soggy Dollar Bar, Heimat des Painkillers
Painkiller in der Soggy Dollar Bar, Jost van Dyke
Darf nicht fehlen: ein Painkiller
Tag 7 Jost van Dyke

Eine andere legendäre Bar ist übrigens Foxy’s Taboo, ebenfalls in der White Bay gelegen. Hier gibt es sowieso noch eine Menge zu entdecken.

The White Bay auf Jost van Dyke
The White Bay

Das waren unsere Tipps für 7 Tage Karibik pur auf den Britischen Jungferninseln. Und  da die Distanzen in den British Virgin Islands sowieso nicht so groß sind spricht fast nichts dagegen, seinen Lieblingsplatz ein zweites Mal aufzusuchen – oder natürlich noch viel mehr zu entdecken. Überhaupt ist das nur eine Auswahl der legendären Plätze und bezaubernden Orte, die die BVIs so besonders machen. Und vor allem zu einem der Top – Yachtcharterreviere für Ihren Segelurlaub in der Karibik.

Einen schönen Törn und allzeit eine Handbreit Wasser unterm Kiel wünscht die Master Yachting Crew.

Unsere Törnempfehlung British Virgin Islands

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